Sevilla ist eine dieser Städte, die man nicht einfach nur besucht – man erlebt sie. Schon beim ersten Schritt in die engen Gassen der Altstadt spürt man die Mischung aus jahrhundertealter Geschichte, südländischem Temperament und einer Leichtigkeit, die typisch für Andalusien ist.
Die Hauptstadt Andalusiens besticht durch ihre beeindruckenden Bauwerke. Die Kathedrale von Sevilla, eine der größten der Welt, erhebt sich majestätisch über die Stadt. Gleich daneben steht die Giralda, der ehemalige Minarett-Turm – ein Wahrzeichen, das man unbedingt hinaufsteigen sollte. Der Blick über die orangefarbenen Dächer von Sevilla ist unvergesslich.
Nicht weniger beeindruckend ist der Alcázar, der Königspalast, dessen maurische Architektur und üppige Gärten an ein Märchen aus „1001 Nacht“ erinnern. Zwischen kunstvollen Fliesen, duftenden Orangenbäumen und plätschernden Brunnen lässt es sich stundenlang verweilen.
Ein weiteres Highlight ist der Plaza de España – ein halbmondförmiges Bauwerk mit Kanälen, auf denen man sogar Boot fahren kann. Die bunten Keramikkacheln erzählen Geschichten aus allen Regionen Spaniens und machen den Platz zu einem der fotogensten Orte der Stadt.
Doch Sevilla lebt nicht nur von seinen Sehenswürdigkeiten. Was die Stadt wirklich ausmacht, ist ihre Atmosphäre: das Lachen in den Tapasbars, der Duft von frittierten Churros am Morgen, das Gefühl warmer Luft auf der Haut, selbst spät abends. Besonders im Viertel Triana pulsiert das Leben – hier hört man Flamenco nicht als Touristenshow, sondern als echten Ausdruck andalusischer Kultur.
Sevilla ist ein Ort, den man gesehen, gehört, geschmeckt und gefühlt haben muss. Eine Stadt voller Wärme, Kultur und Magie. Perfekt für alle, die sich nach Sonne, Geschichte und einem Stück andalusischer Seele sehnen.